Curves Tool

Ich weiß nicht, wie viele von euch es wissen, aber neben Photoshop interessiere ich mich auch sehr für Programmierung, was ich auch momentan zu meinem Beruf mache.
Heute wollte ich euch daher mal ein kleines Projekt von mir vorstellen, welches für meine, doch recht „spezielle“, Arbeit mit Photoshop sehr nützlich ist, nämlich mein „Curves Tool“.

Hierbei handelt es sich um ein einfaches Programm mit grafischer Benutzeroberfläche, mit dem man Gradationskurven anhand von beliebigen Funktionsgleichungen erstellen kann.

Screenshot

Das Programm habe ich mit Hilfe von JFEP erstellt.
Aufgebaut ist das Programm dabei so, dass ihr erst einen Pfad für die zu speichernde Datei (*.AMP) eingeben müsst (alternativ kann man auch im Feld die Enter-Taste drücken, um einen Speichern-Dialog aufzurufen), anschließend kann man die zu füllenden Kanäle auswählen (wenn alle ausgewählt sind, wird der Gesamtkanal befüllt) und man kann die Funktion eingeben.
Die erlaubten Befehle findet ihr hier: Befehle.
Nach der Eingabe könnt ihr dann wiederum die Enter-Taste im Formelfeld drücken und die Datei wird erstellt.
Wenn der Pfad oder die Formel ungültig sind, gibt es eine Meldung, wenn alles korrekt ist, solltet ihr noch einmal eine Bestätigung der Operation angezeigt bekommen.
Die Dateien könnt ihr in Photoshop laden, indem ihr im Kurven-Dialog die Option „Kurvenvorgabe laden“ auswählt und unten als Dateityp „Effektkurven (*.AMP)“ auswählt.

Das Programm könnt ihr euch hier herunterladen: Curves.jar (sig)

Für zukünftige Versionen ist ggf. noch eine Möglichkeit geplant, ein Intervall anzugeben, in dem die Funktion gültig ist (alles andere wird bei der Standardeinstellung belassen), sowie eine Vorschau.

Zum Ausführen ist eine aktuelle Version der Java Runtime Environment (JRE) erforderlich.

Die Nutzung und unveränderte Verbreitung im privaten und kommerziellen Umfeld ist gestattet.

Ich hoffe, das Programm gefällt euch und kann euch auch ein wenig nützlich sein. Fragen, Kritik, Anregungen oder Bugs könnt ihr gerne in die Kommentare schreiben :-)!

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  1. eNji
    15. März 2012 um 00:55

    Hallo Jonas,
    sieht sehr interessant aus was du da gemacht hast. Kannst du mir aber vielleicht sagen wofür du das benutzt bzw ein paar Anwendungsbeispiele (oder Gleichungen) nennen?
    lg Marcel

  2. 15. März 2012 um 16:42

    Hallo Marcel,

    Anwendungsbeispiele sind unter anderem die Formel aus dem Screenshot, auch wenn das eher fragwürdigen Wert hat, denn damit werden die Tonwerte auf 0 bzw. 255 gesetzt, je nachdem, ob sie durch 2 teilbar sind oder nicht.
    Etwas sinnvoller wird die Anwendung, wenn du z.B. Gammakurven erstellen möchtest, Selbstblender (also den Effekt von eine duplizierten Ebene in einem bestimmten Blendmodus) nachstellen/überprüfen oder sogar eigene erstellen möchtest.
    Du kannst aber natürlich auch sog. Solarkurven damit erstellen und dort u.a. die Sinus-Funktion einsetzen, um schnell und einfach interessante Kontrastkurven zu erstellen.
    Die Möglichkeiten sind aber wie gesagt extrem vielfältig, das sind nur meine primären Anwendungszwecke dafür :-).

    LG,
    Jonas

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