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Sinn und Unsinn meiner Artikel/Videos

Hallo zusammen,

heute mal ein Artikel von mir, der den einen oder anderen überraschen und viele erleichtern dürfte :-).
Heute geht es nämlich um den Sinn und Unsinn meiner Artikel hier und meiner Videos auf YouTube.

Mal eines vorweg: Ich bin der Meinung, dass Bildung jeglicher Form etwas positives ist. Sie ist jedoch nichts zwingendes, es sollte also kein Zwang zur Bildung bestehen, sondern der Ansporn sollte aus dem eigenen Willen kommen.

Allein aus diesem Absatz könnte man wahrscheinlich schon auf einen Großteil des restlichen Artikels schließen.

Von daher hier ein kurzes Q & A.
Q: Ist jeder Artikel und jedes Video von mir enorm wichtig für den täglichen Workflow und muss zwingend übernommen werden?
A: Natürlich nicht! Auch ich benutze lange nicht alle der Techniken, die ich vorstelle. Allerdings möchte ich euch nichts vorenthalten, nur weil ich persönlich keine (häufige) Verwendung dafür finde.

Q: Sind alle meine Ideen auch zwingend sinnvoll oder gibt es teilweise bessere Alternativen bzw. sind sie schlichtweg irrelevant für die „normale“ Arbeit (mit Photoshop)?
A: Teilweise habe ich bestimmt Ideen, die komplett sinnlos sind, bzw. nur aus einer kleinen Spinnerei meinerseits entstanden sind. Das heißt wohlgemerkt nicht, dass daraus nicht etwas sinnvolles entstehen könnte/wird, aber zu versuchen, in allem, was ich mache, einen direkten Sinn zu sehen, wird wohl eher schwierig.
Auch denke ich manchmal in extrem komplexen Mustern und sehe, wie man so schön sagt „den Wald vor lauter Bäumen nicht“. Wenn ihr eine einfachere Technik kennt, als die von mir gezeigte, die bessere oder zmdst. ähnliche Ergebnisse bringt, wie die von mir vorgestellte, dann bitte ich euch, diese in die Kommentare zu schreiben, damit wir sie gemeinsam diskutieren können :-)!

Q: Warum schreibe ich überhaupt diesen Blog und erstelle Video-Tutorials, wenn sie doch teilweise sogar nach meinem eigenen Ermessen sinnlos sind?
A: Ganz einfach: Auch wenn diese Erkenntnisse nach meinem aktuellen Wissensstand noch so sinnlos sein können, kann es gut sein, dass sie mir später einmal weiterhelfen werden oder, dass sie kleine Probleme von mir lösen, welche allerdings eher unerheblicher Natur waren (bspw. das Graustufen-Arbeitsprofil).

Q: Warum gebe ich teilweise so wenige Beispiele in meinen Videos/Artikeln?
A: Wenn es ginge, würde ich sogar noch weniger Beispiele geben!
Das Problem, welches ich an Tutorials sehe ist, dass die Leute immer versuchen, diese nach Möglichkeit 1:1 nach zu stellen und im Endeffekt nicht über den Tellerrand hinaus schauen, um andere Anwendungen zu finden oder auch nur zu überlegen, wann die Anwendung dieser Technik besser ist, als die einer anderen. Ich versuche eigentlich, euch Techniken zu zeigen und hoffe auf euer Grundverständnis und eure Intelligenz, damit ihr selbst für euch herausfindet, wozu ihr die Technik am besten einsetzen könnt und wann welche Technik den meisten Sinn ergibt.
Manchmal lässt es sich dabei natürlich nicht umgehen, einige Beispiele zu nennen und ich möchte euch ja auch nicht komplett im Regen stehen lassen, aber im Endeffekt denke ich, dass eine Technik lediglich als Mittel zum Zweck dienen sollte. Das Mittel kann ich euch ungefähr vorgeben (wie gesagt, man kann und sollte es auch bei Bedarf modifizieren), den Zweck müsst ihr selbst herausfinden.

Q: Was für Techniken wende ich persönlich wirklich häufig in meinen Bildern an?
A: Da ich größtenteils Bilder aus dem Bereich Beauty und Fashion retuschiere, kommen bei mir nur sehr wenige der hier vorgestellten Techniken wirklich regelmäßig zum Einsatz.
Zum Einen wäre das die Frequenztrennung, welche ich wirklich auf fast jedem Bild, welches ich retuschiere, anwende, dann meine Hilfsebenen, sowie der Farbproof und das war es dann auch eigentlich schon fast.
Ich versuche meistens, so viel wie möglich bereits im RAW-Konverter zu machen, der Rest ist dann eher eine Kombination aus Standarttechniken, als komplizierte Filtergemetzel usw. :-).

Ich hoffe mal, ich konnte hiermit einige der häufigsten Fragen beantworten und euch ggf. auch gezeigt, dass es nicht schlimm ist, wenn ihr manchmal eine Technik/ihren Sinn nicht versteht, denn in dem Fall ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ihr sie ohnehin nicht brauchen würdet ;-).
Wie gesagt ist auch für mich häufig der Spaß beim Experimentieren und Nachforschen interessanter, als die letztendliche Nutzung.

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Kategorien:Off Topic, Tutorials
  1. alexklotz
    6. Januar 2012 um 14:11

    Hallo, zu A/Q über Beispiele: diese sind wichtiger als man denkt. Auch wenn man routiniert ist, hilft es , „den Verstand zu loten“. Aber wie für mich ( ein ewiger PS -Anfänger und Sackgassen-Läufer) ist es überhaupt die einzigste Möglichkeit mitzukommen. Also, bitte mehr anschauliches Material. Danke.

    • 6. Januar 2012 um 14:44

      Hallo Alex,

      hm, für Anfänger ist es natürlich sehr schwierig, ohne viele Beispiele richtig mitzukommen.
      Auf der anderen Seite sind die meisten meiner Artikel allerdings auch eher an fortgeschrittene Nutzer gerichtet, da sie Anfänger wohl eher verwirren könnten, als das sie helfen.
      Ich kann versuchen, in Zukunft ein wenig mehr Beispiele zu bringen, bzw. mehr Video-Tutorials zu produzieren, bei denen sieht man die Anwendung ja direkt am Beispiel, trotzdem wird es natürlich schwierig sein, in einem Blog eine Fülle an gut verständlichen Beispielen zu geben.
      Definitiv werde ich aber versuchen, ein wenig anschaulicher zu schreiben, ich will ja auch niemanden vertreiben 😉

      LG,
      Jonas

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