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Update zum Artikel: Farbseparation auch ohne Plugin

Da spielt man so ein bisschen harmlos mit Photoshop rum und auf einmal fällt mir ein, dass ich für die Extraktion des Farbtons in meinem Artikel „Farbseparation auch ohne Plugin“ eine andere Technik benutze, als ich es normalerweise bei meinen Hilfsebenen tue.

Und das aus gutem Grund: Ich hatte nämlich bereits vor einiger Zeit mit der Separation aus dem o.g. Artikel experimentiert und dabei die entsprechenden – in der Zusammensetzung inakkuraten – Resultate erhalten.
Zwar ist die Technik damit rein vom Prinzip her korrekt (eine komplette Separation zwischen Farbe und Helligkeit findet statt), allerdings im Gesamtbild verlustbehaftet.

Daher schlage ich jetzt vor, doch lieber die verlustfreie Methode zu benutzen, wenn ihr Bilder mit ausgesprochen hoher Sättigung bearbeitet.

Diese Methode sieht ein wenig anders aus, als die ursprüngliche Methode und basiert darauf, die Differenz von Luminanz und Farbe zu finden.
Als erstes legen wir eine Einstellungsebene vom Typ Umkehren bei 50% Deckkraft an.
An diese hängen wir jetzt mittels Schnittmaske eine Einstellungsebene Farbton/Sättigung und stellen dort den Farbton auf +180.
Fertig :-).

Zum Vergleich einige kleine Testbilder:

Hier das Originalbild: Original
Wenn dieses Bild mit der alten Methode behandelt wird, sieht es zusammengesetzt so aus: Alte Methode beachtet besonders die Bereiche im Gelb- und Blaubereich.
Die Differenz zum Original sieht so aus: Alte Methode Differenz
Die Luminanz dieser Methode ist allerdings recht konstant 128: Alte Methode Luminanz

Sehen wir uns dagegen die neue Methode an, so ist das zusammengesetzte Ergebnis dieses hier: Neue Methode
Mit dieser Differenz zum Original: Neue Methode Differenz
Dafür aber auch dieser Luminanz: Neue Methode Luminanz

Interessanterweise ist die Nutzung der Separation wie in diesem Beispiel gezeigt ein wenig unkomfortabler (sprich: Wenn man an die Ebenenstapel jeweils eine Einstellungsebene vom Typ Gradationskurven anhängt, hat man in diesem Fall weniger Kontrolle über neutrale Bereiche), wird allerdings eine komplette Trennung vorgenommen, wie in der unten verlinkten Aktion, sind die Resultate (fast) identisch.
Daher würde ich für die Zukunft empfehlen, für die komplette Farbseparation die neue Methode zu benutzen, wenn man stattdessen nur die Farbe ändern möchte, ist die alte Methode besser geeignet.

Die neue Aktion, welche das Bild akkurat in Farb- und Helligkeitsinformationen zerlegt, könnt ihr euch hier herunter laden: Farbteilung (bei Problemen: Rechtsklick, „Speichern unter“).

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  1. 19. September 2011 um 20:39

    Kleines Update zum Artikel: Wenn man statt der Deckkraft der Umkehren-Ebene die Flächendeckkraft auf 50% reduziert, wird die Technik noch ein wenig genauer.

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